Manfred Weiss wurde 1935 in Niesky geboren und studierte Komposition u. a. bei Wagner-Régeny an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und daselbst an der Akademie der Künste. Er war Dozent und ab 1983 Professor für Komposition und Musiktheorie an der Hochschule für Musik Dresden. Weiss schrieb für Orchester u. a. 5 Sinfonien, 4 Konzerte für Soloinstrumente und Orchester, zahlreiche Chorwerke, darunter ein Oratorium und ein Te Deum, Kammer- und Ensemblemusik und Lieder. Er erhielt für sein Schaffen den Hanns Eisler-Preis, den Kunstpreis der Stadt Dresden und den Kunstpreis der DDR. Seine Werke wurden u. a. von der Dresdner Staatskapelle und Philharmonie, vom Gewandhausorchester Leipzig und dem Dresdner Kreuzchor unter den Dirigenten Blomstedt, Masur, Kegel, Zagrosek, Kurz und Kreile zur Aufführung gebracht.

Rudolf Wagner-Régeny am Klavier
Foto-Archiv Weiss

Manfred Weiss über seinen hochverehrten Lehrer Rudolf Wagner-Régeny:

„Ich habe bei ihm Klarheit und Durchsichtigkeit der Diktion gelernt, aber auch Konzentration und Knappheit in der Aussage. Er war ein Feind jeglicher Geschwätzigkeit aber auch aller Substanzlosigkeit und jeglichen Bluffs. Großen Wert legte Wagner-Régeny darauf, daß auch die heutige Musik, ,schön‘ sein müsse. Er verlangte auch von ihr eine bestimmte Wärme, die er häufig bei neuen Stücken vermisste. Von seinen humanistischen Standpunkt aus gab es keinen Widerspruch zwischen Wahrheit und Schönheit in der Kunst.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Weiss_(Komponist)

http://www.slub-dresden.de/sammlungen/musik/musikhandschriften-und-alte-drucke/archiv-fuer-zeitgenoessische-komponisten/manfred-weiss/

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